Checkliste nach der Hochzeit: Namensänderung, Steuerklasse & Co.

Unten stehen die 19 Aufgaben für die Zeit nach dem großen Tag schon aufgeklappt – von den Mietsachen am Montag bis zur gemeinsamen Steuererklärung. Wer den Namen ändert, fängt mit dem Ausweis an: mit dem alten Namen ist er ungültig.
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  1. 12–15 Monate vorher

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    1. Legt einen Wunschtermin und ein bis zwei Alternativen fest – Standesamt, Location und Kirche müssen zusammenpassen. Wochentag und Saison sind der größte Kostenhebel: ein Freitag oder ein Termin außerhalb des Sommers ist oft spürbar günstiger.

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    2. Legt eine Gesamtsumme fest, klärt, wer was beisteuert, und plant 10–15 % Puffer für Unvorhergesehenes ein. Die Gästezahl ist euer größter Kostenhebel – was eure Zahl bedeutet, zeigt der Hochzeitskosten-Rechner.

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    3. In Deutschland ist die standesamtliche Trauung immer Pflicht – eine kirchliche oder freie Zeremonie kommt zusätzlich dazu und hat keine rechtliche Wirkung. Entscheidet auch, ob beides am selben Tag oder an getrennten Tagen stattfindet; davon hängen Location, Ablauf und Gästezahl ab.

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    4. Schreibt alle auf, die ihr euch vorstellen könnt, und teilt in eine A- und eine B-Liste. Die Zahl entscheidet über Location und Budget – erst danach lohnt sich eine Besichtigung.

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    5. Drei Stichworte reichen: zum Beispiel entspannt, draußen, klein. Der Stil filtert die Location-Suche und erspart euch Besichtigungen, die von vornherein nicht passen.

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    6. Die Anmeldung zur Eheschließung geht erst sechs Monate vor dem Termin – viele Standesämter nehmen Terminwünsche aber schon früher entgegen oder reservieren vor. Fragt jetzt nach, besonders bei Samstagen, besonderen Trauorten oder Schnapszahl-Daten.

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    7. Fragt gezielt nach Kapazität, Sperrstunde, Exklusivität, Regenvariante und ob eine eigene Gastronomie dabei ist oder ihr ein Catering braucht. Zwei bis drei Besichtigungen mit derselben Fragenliste machen den Vergleich fair.

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    8. Zuständig ist in der Regel das Pfarramt eures Wohnorts, auch wenn ihr woanders heiraten wollt. Katholisch empfehlen die Bistümer, etwa ein Jahr vorher anzufragen; evangelisch reicht meist ein halbes Jahr. Stimmt den Kirchentermin ab, bevor ihr Location und Standesamt endgültig festlegt.

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    9. Am Standesamt sind Trauzeugen seit 1998 keine Pflicht mehr (§ 1312 BGB) – ihr dürft eine, zwei oder keine mitbringen. Für eine katholische Trauung braucht ihr zwei. Wählt Menschen, die verlässlich organisieren, nicht nur die besten Freunde.

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  2. 10–12 Monate vorher

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    1. Beliebte Locations sind 9–18 Monate im Voraus weg. Lest vor der Unterschrift Stornobedingungen, Anzahlung, Sperrstunde und die Frist für die endgültige Gästezahl – das sind die Punkte, die später Geld kosten.

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    2. Gute Hochzeitsfotografen sind ein Jahr vorher ausgebucht. Schaut euch komplette Hochzeitsreportagen an, nicht nur Highlights, und klärt Stundenzahl, Bildanzahl, Lieferzeit und ob ihr zusätzlich Video wollt.

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    3. Gefragte Trauredner sind zwölf Monate vorher vergeben. Die freie Trauung hat keine rechtliche Wirkung – die standesamtliche Trauung bleibt Pflicht, viele Paare erledigen sie vorher im kleinen Kreis. Hört euch eine echte Rede an, bevor ihr unterschreibt.

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    4. Vereinbart Datum, Kirche und Pfarrer oder Pfarrerin verbindlich und fragt, welche Unterlagen und Gespräche folgen. Wollt ihr in einer fremden Gemeinde heiraten, braucht ihr evangelisch die Zustimmung eurer Heimatgemeinde (Dimissoriale); katholisch läuft die Anmeldung über die Wohnortpfarrei.

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    5. Band oder DJ – entscheidet nach Budget, Raumgröße und Publikum, und bucht früh, denn gute Acts sind für Samstage ein Jahr vorher weg. Klärt Spieldauer, Technik, Pausen und ob Musik für Trauung und Empfang dabei ist.

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    6. Hat eure Location keine eigene Küche, holt zwei bis drei Angebote ein. Vergleicht den Preis pro Person inklusive Personal und Geschirr, Getränke pauschal oder nach Verbrauch, und fragt nach Probeessen und Korkgeld.

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    7. Acht bis zwölf Monate vorher, bei Sommerhochzeit oder weit anreisenden Gästen eher zwölf. Darauf gehören nur eure Namen, das Datum und „Einladung folgt“ – alles andere kommt später.

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    8. Reicht den Urlaub ein und prüft die Ausweise: Ändert sich euer Name, bucht die Reise auf den Namen im aktuellen Pass – oder beantragt mit der Anmeldebestätigung des Standesamts vorab einen Pass mit dem künftigen Ehenamen (Aushändigung erst nach der Trauung). Beides geht, nur gemischt wird es am Flughafen zum Problem.

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  3. 8–10 Monate vorher

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    1. Bestellkleider brauchen vier bis sechs Monate Lieferzeit plus Änderungen – deshalb ist jetzt der richtige Moment. Nehmt zur Anprobe die Schuhhöhe mit, die ihr tragen wollt, und fragt, wie viele Änderungstermine im Preis stecken.

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    2. Legt zwei bis drei Farben und eine Richtung fest, bevor ihr etwas kauft. Das Konzept gibt Floristik, Papeterie und Location eine gemeinsame Sprache und verhindert Einzelkäufe, die nicht zusammenpassen.

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    3. Brautstrauß, Anstecker, Trauort und Tischdeko – holt ein Angebot mit Saisonblumen ein, das ist günstiger und frischer. Stückzahlen für die Tische legt ihr erst nach der endgültigen Gästezahl fest.

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    4. Rechnet in Zimmern, nicht in Gästen, und vereinbart ein Abrufkontingent ohne Haftung für nicht gebuchte Zimmer – nicht der Name, der Vertrag entscheidet. Die Abruffrist gehört später in die Einladung.

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    5. Ohne Vertrag gilt automatisch die Zugewinngemeinschaft. Ein Ehevertrag lohnt sich bei Selbstständigkeit, Immobilien oder großem Vermögensunterschied – und geht nur beim Notar mit beiden gemeinsam (§ 1410 BGB). Plant den Termin zwei bis drei Monate vor der Hochzeit.

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  4. 6–8 Monate vorher

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    1. Standesamt: Fragt, ob Musik, eigene Worte oder ein Ringwechsel möglich sind – das ist von Amt zu Amt verschieden. Frei: Rituale, Beteiligte und Musik mit eurer Rednerin oder eurem Redner festlegen. Kirche: Lieder, Lesungen und Fürbitten sammeln.

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    2. Vereinbart eine Probe und klärt mit der Location Kühlung und Anschnitt-Zeitpunkt – eine Torte zum Kaffee braucht eine andere Logistik als eine um Mitternacht.

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    3. Prüft Parkplätze, Taxi-Verfügbarkeit nach Mitternacht und ob ihr einen Shuttle zwischen Trauort, Location und Hotels braucht. Diese Infos gehören auf die Einladung oder eure Hochzeitswebsite.

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    4. Pflichtinhalte: eure Namen, Datum, Uhrzeit, Adressen von Trauung und Feier, Rückmeldefrist und ein Kontakt. Setzt die Rückmeldefrist vier bis sechs Wochen vor den Tag, dann bleibt Puffer bis zur Gästezahl-Meldung. Druck braucht zwei bis drei Wochen.

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    5. Ablauf, Anfahrt, Hotels, Dresscode und Zu- oder Absage an einem Ort – das spart euch Dutzende gleiche Fragen. Verlinkt die Seite per Link oder QR-Code in der Einladung und pflegt Änderungen nur noch dort.

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    6. Klärt, wer sich um Junggesellenabschied oder Polterabend, Ringe, Notfallkörbchen, Überraschungen und das Einsammeln der Programmbeiträge kümmert. Blockt die Termine, die sie euch nennen – mehr müsst ihr nicht wissen.

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    7. Für ledige Deutsche: gültiger Ausweis, beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtenregister (vom Standesamt eures Geburtsorts – nicht die einfache Geburtsurkunde; meist höchstens sechs Monate alt) und eine aktuelle erweiterte Meldebescheinigung mit Familienstand (oft höchstens 14 Tage alt). Geschieden: zusätzlich Eheurkunde und rechtskräftiges Scheidungsurteil. Ausländische Staatsangehörigkeit: Ehefähigkeitszeugnis des Heimatstaats (§ 1309 BGB, sechs Monate gültig) – das dauert, fragt früh beim Standesamt nach der genauen Liste.

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  5. 5–6 Monate vorher

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    1. Früher „Aufgebot bestellen“, heute Anmeldung zur Eheschließung: beim Standesamt eures Wohnorts, beide persönlich (ist einer von euch verhindert, geht es mit schriftlicher Vollmacht). Frühestens sechs Monate vor dem Termin, und die Anmeldung gilt sechs Monate (§ 13 Abs. 4 PStG) – danach müsstet ihr neu anmelden. Heiraten dürft ihr dann in jedem deutschen Standesamt.

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    2. Gemeinsamer Ehename (Geburts- oder geführter Name eines Partners oder ein Doppelname aus beiden Namen), oder ihr behaltet beide den eigenen Namen – eure Wahl nach § 1355 BGB. Erklärt sie am besten bei der Eheschließung; später geht es nur noch öffentlich beglaubigt und kostet extra. Wer den Namen ändert, braucht danach neue Ausweise.

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    3. Katholisch: aktueller Taufschein mit Ledigenvermerk vom Taufpfarramt (höchstens sechs Monate alt zum Trautermin), Traugespräch mit Ehevorbereitungsprotokoll, oft ein Ehevorbereitungskurs; ist einer von euch nicht katholisch, beantragt der Pfarrer die Dispens. Evangelisch: Tauf- und Konfirmationsbescheinigung mitbringen; mindestens einer von euch muss Kirchenmitglied sein. Beide Kirchen trauen erst nach der standesamtlichen Eheschließung.

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    4. Entscheidet Menü oder Buffet, vegetarische und allergiefreundliche Optionen, Kinderessen und das Essen für eure Dienstleister. Legt die Getränkeregel fest – Pauschale oder nach Verbrauch – und lasst euch den Endpreis pro Person schriftlich geben.

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    5. Gute Stylisten sind für Samstage im Sommer früh weg. Bucht den Hochzeitstag und gleich einen Probetermin zwei bis drei Monate vorher, und klärt, ob das Team zu euch kommt und wie lange es für euch und Begleitpersonen braucht.

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    6. Maßanzüge brauchen drei bis vier Monate, Konfektion sechs bis acht Wochen für Änderungen. Stimmt Farbe und Stil auf das erste Outfit ab und kauft die Schuhe jetzt – sie müssen eingelaufen werden.

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    7. Klärt in der Einladung, ob Kinder willkommen sind, und organisiert dann Spielecke, Betreuung und Kinderessen. Eine Betreuungsperson für Trauung und Dinner entspannt die Eltern – und damit die Stimmung.

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  6. 3–5 Monate vorher

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    1. Anfertigung und Gravur brauchen sechs bis acht Wochen. Messt die Ringgröße bei normaler Temperatur, nicht nach Sport oder Hitze, und lasst euch den Abholtermin schriftlich bestätigen.

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    2. Ohne Save-the-Date vier bis sechs Monate vorher, mit Save-the-Date reichen acht bis zwölf Wochen. Rückmeldefrist: vier bis sechs Wochen vor dem Tag. Haltet eine Liste, wer die Einladung bekommen hat – das ist die Grundlage für alles, was folgt.

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    3. Geht alle Dienstleister durch: Ist jede Anzahlung bezahlt, wann sind die Restzahlungen fällig, was steht zu Storno und Ausfall drin? Tragt alle Zahlungstermine in einen Kalender – vergessene Rechnungen sind der häufigste versteckte Kostenpunkt.

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    4. Klärt, wer euch zur Trauung und zur Location fährt – Oldtimer, das eigene Auto geschmückt oder ein Freund mit sauberem Wagen. Rechnet Fahrzeiten zur tatsächlichen Uhrzeit und plant Parken am Trauort ein.

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    5. Trauung, Empfang, Fotos, Essen, Torte, Reden, Eröffnungstanz – legt die Reihenfolge fest und plant zwischen den Blöcken Puffer ein. Haltet euch an das, was Location, Caterer und Standesamt vorgeben, und fragt bei allen dreien nach festen Zeiten.

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    6. Entscheidet jetzt, wo alle Fotos und Videos eurer Gäste landen sollen – eine Stelle, die ihr per QR-Code auf Tischkarten und Einladung verlinkt. Dann müsst ihr nach der Hochzeit nicht aus zwanzig Chats einsammeln.

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  7. 2–3 Monate vorher

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    1. Erfasst Zu- und Absagen, Begleitungen, Kinder, Allergien und Übernachtungswünsche an einem Ort. Diese Liste wird euer Sitzplan, eure Gästezahl-Meldung und die Grundlage für Menü und Gastgeschenke – haltet sie aktuell.

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    2. Testet Frisur und Make-up mit Schleier, Schmuck und möglichst dem Ausschnitt eures Outfits, und macht Fotos bei Tageslicht. Was euch nicht gefällt, sagt ihr jetzt – am Hochzeitstag ist keine Zeit für Experimente.

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    3. Nehmt die Hochzeitsschuhe und die Unterwäsche mit, die ihr tragen werdet – sonst stimmt die Länge nicht. Fragt nach der Zahl der weiteren Termine und plant die letzte Anprobe zwei bis drei Wochen vor der Hochzeit.

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    4. Ein bis zwei Minuten reichen – konkret, mit einer gemeinsamen Erinnerung und einem Versprechen für den Alltag. Lasst eure Rednerin oder euren Redner gegenlesen und gebt den Trauzeugen eine Abschrift für den Tag.

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    5. Legt mit dem Pfarramt Lieder, Lesungen und Ablauf fest, dann steht das Kirchenheft fast von selbst. Bittet Gäste, je eine Fürbitte zu lesen – so sind sie Teil der Zeremonie. Druck zwei Wochen vorher.

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    6. Eröffnungstanz, Einzug, Stimmung je Phase und eine kurze No-Go-Liste – mehr Vorgaben braucht ein Profi nicht. Klärt Aufbauzeit, Strom und Lautstärkegrenzen mit der Location und sammelt Musikwünsche der Gäste, wenn ihr wollt.

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    7. Benennt eine Person, bei der alle Reden, Spiele und Überraschungen angemeldet werden – nicht euch selbst. Zwei bis drei Programmpunkte mit festen Zeitfenstern sind genug; alles darüber frisst die Party.

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    8. Vereinbart mit der Location einen festen Entscheidungszeitpunkt, etwa am Vortag um 12 Uhr, und wer entscheidet. Legt fest, wo Trauung, Empfang und Fotos bei Regen stattfinden, und besorgt Schirme in euren Farben.

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  8. 1–2 Monate vorher

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    1. Eine Woche nach der Frist fragt ihr persönlich nach – kurz, freundlich, mit konkreter Antwortbitte. Teilt euch die Liste auf oder gebt sie den Trauzeugen, dann ist sie in zwei Tagen erledigt.

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    2. Ihr braucht den Raumplan mit echten Tischgrößen und die bereinigte Gästeliste. Prüft jeden Tisch aus der Sicht jedes einzelnen Gastes – wer sitzt neben wem, wer braucht einen Platz am Rand? Änderungen bleiben bis kurz vorher möglich.

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    3. Menükarten, Programm, Schilder und Gastgeschenke erst jetzt, mit der Gästezahl in Sicht. Lasst alle Namen von einer zweiten Person gegenlesen und plant zwei bis drei Wochen für Druck und Lieferung.

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    4. Stimmt Uhrzeiten mit Standesamt oder Kirche, Location, Caterer, Fotograf und Musik ab – Essenszeiten, Redefenster, Eröffnungstanz und Technikaufbau. Eine Version für alle, mit Namen und Handynummern.

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    5. Bucht Zimmer oder Suite mit spätem Check-out und klärt, wer euer Gepäck dorthin bringt. Auch die Nacht davor: Wer schläft wo, und wie kommt ihr morgens zum Getting-Ready?

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  9. 2–4 Wochen vorher

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    1. Sind beide Ausweise am Hochzeitstag gültig? Ein neuer dauert zwei bis drei Wochen, ein vorläufiger geht sofort. Legt Anmeldebestätigung des Standesamts, Kirchenunterlagen und die Ausweise der Trauzeugen in eine beschriftete Mappe.

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    2. Ruft jeden einmal an: Uhrzeit, Adresse, Ansprechperson am Tag, Anlieferzeit und offene Restzahlung. Fragt nach, was sie noch von euch brauchen – das deckt vergessene Details auf.

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    3. Mit Schuhen, Unterwäsche und Schmuck – so, wie ihr am Tag ausseht. Danach darf nichts mehr geändert werden; Schuhe jetzt zu Hause einlaufen.

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    4. Beschriftete Umschläge für Trinkgelder und Barzahlungen, plus eine Liste, wer sie wann übergibt – am besten Trauzeugen oder die Tageskoordination. Überweisungen, die vor dem Tag fällig sind, jetzt raus.

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  10. 1–2 Wochen vorher

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    1. Die Verträge nennen meist ein bis zwei Wochen vorher – danach zahlt ihr pro gemeldetem Gast, egal wer kommt. Meldet auch Kinder, Dienstleister-Essen, vegetarische Gerichte und Allergien, und lasst euch die Zahl schriftlich bestätigen.

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    2. Fahrt die Strecken zur echten Uhrzeit ab – Samstag 11 Uhr ist eine andere Welt als Dienstagabend. Legt fest, welche Programmpunkte bei Hitze, Kälte oder Regen wie verschoben werden.

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    3. Jetzt kurzfristige Absagen einarbeiten, dann Tischkarten und Sitzplan-Tafel drucken. Eine Kopie des Plans an Location und Tageskoordination – am Tag soll niemand euch fragen müssen.

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    4. Pass, Visa, Buchungen und Reiseversicherung prüfen – alles auf denselben Namen wie im Pass. Packt jetzt, nicht in der Woche vor der Hochzeit; die gehört anderen Dingen.

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  11. Die letzte Woche

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    1. Eine einzige Version an Location, Caterer, Fotograf, Musik, Standesamt oder Kirche und Trauzeugen – mit Uhrzeiten, Adressen und der Nummer eurer Ansprechperson. Ab jetzt nur noch echte Änderungen.

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    2. Eine Person, nicht ihr selbst, beantwortet am Tag alle Fragen von Gästen und Dienstleistern. Gebt ihre Handynummer an alle weiter und übergebt ihr Kontaktliste, Ablaufplan und offene Punkte.

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    3. Prüft, ob Ablauf, Parken, Shuttle-Zeiten und Dresscode auf eurer Hochzeitswebsite oder in der letzten Nachricht an die Gäste aktuell sind. Änderungen nur noch an einer zentralen Stelle veröffentlichen.

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    4. Höchstens acht bis zehn Gruppen, mit Namen, und eine Person, die aufruft – dann sind die Gruppenfotos in 20 Minuten durch. Gebt die Liste an den Fotografen und an die Person, die aufruft.

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    5. Holt alles ab, hängt es komplett zusammen – Hemd, Strümpfe, Schmuck, Gürtel, Schleier, Krawatte – und entfernt Preisschilder, Schutzfolien und Schuhpapier. Schuhe die letzten Tage zu Hause tragen.

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    6. Taschentücher, Pflaster und Blasenpflaster, Fleckentücher, Sicherheitsnadeln, Fusselrolle, Hygieneartikel und kleine Müllbeutel – keine Medikamente. Eine verlässliche Person, nicht ihr, stellt es auf und füllt nach.

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    7. Zwei Ausdrucke, groß genug zum Lesen bei schlechtem Licht – einen bei euch, einen bei den Trauzeugen. Handys als einzige Quelle sind am Hochzeitstag leer, verlegt oder stumm.

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    8. Ab jetzt keine neuen Projekte: Was offen ist, wird übergeben oder gestrichen. Plant einen freien Abend zu zweit und schlaft – nichts verbessert Fotos mehr als zwei ausgeschlafene Gesichter.

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  12. Der Tag davor

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    1. Beide Ausweise, Anmeldebestätigung des Standesamts, ggf. Kirchenunterlagen und die Ausweise der Trauzeugen in eine beschriftete Tasche. Ringe heute an die verantwortliche Person – oder einen festen Übergabepunkt für morgen früh vereinbaren.

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    2. Alles für morgen an einem Ort: Outfit, Unterwäsche, Schuhe, Schmuck, Schleier oder Krawatte, Taschentuch. Dazu Autoschlüssel, Hotelkarte, Portemonnaie und die wichtigen Umschläge an einem festen Platz.

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    3. Zum vereinbarten Zeitpunkt mit der Location entscheiden – und dann dabei bleiben. Teilt Gästen nur mit, was sich für sie ändert, über eure zentrale Stelle.

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    4. Eine kurze Nachricht an alle, die morgen früh als Erste da sein müssen: Uhrzeit, Adresse, Parken, Klingel. Danach Handy an die Ansprechperson übergeben.

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    5. Ladegerät, Ersatzstrumpfhose, Medikamente, Snacks, Wasser, Deo, bequeme Schuhe für die Party und ein Outfit für den nächsten Morgen. Eine Tasche, eine Person, die sie trägt.

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    6. Tischkarten, Gastgeschenke, Gästebuch, Schilder, Kerzen und Fotoecke beschriftet in Kisten – mit Fotos, wie es aussehen soll. Klärt Aufbauzeit und wer abends abbaut und mitnimmt.

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  13. Euer Hochzeitstag

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    1. Seid 15 bis 20 Minuten früher da: Vor der Trauung prüft das Standesamt eure Ausweise und die der Trauzeugen. Dann dürft ihr alles andere loslassen.

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    2. Direkt nach der Trauung bekommt ihr eure Eheurkunden vom Standesamt – bestellt gleich mehrere: Ausweisstelle, Arbeitgeber, Krankenkasse und Bank wollen sie sehen. Ein Stammbuch ist freiwillig, keine Pflicht.

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    3. Die vorbereiteten Umschläge übergibt eure Ansprechperson oder ein Trauzeuge am Ende des jeweiligen Einsatzes – ihr habt heute nichts in der Hand als eure Gläser.

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    4. Frühstück vor dem Styling, Wasser den ganzen Tag, ein Teller beim Dinner – bittet eine Person, darauf zu achten. Hungrige Paare wirken auf Fotos müde und werden am Abend schnell vom Sekt überrascht.

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    5. Füllt freie Minuten nicht mit Extra-Aufgaben – sie sind euer Spielraum. Läuft etwas spät, verschiebt zuerst das Flexible, und nach dem letzten festen Programmpunkt lasst den Plan los und nehmt euch zehn Minuten zu zweit.

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  14. Die ersten Tage danach

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    1. Anzug, Deko, Technik, Hochzeitsauto, Geschirr – prüft Rückgabefristen und Kautionen und macht Fotos vom Zustand bei der Rückgabe. Delegiert das an Helfer, wenn ihr direkt in die Hochzeitsreise startet.

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    2. Öffnet Umschläge und Geschenke mit Liste: wer, was, wie viel. Das ist in einer Woche vergessen und die einzige Grundlage für persönliche Dankeskarten – auch für die, die nicht kommen konnten.

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    3. Erinnert die Gäste in den ersten Tagen an die Upload-Stelle – danach schläft es ein. Ladet alles herunter und sichert es an zwei Orten, bevor Links oder Chats verschwinden.

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    4. Nur bei Namensänderung: Mit dem alten Namen sind Ausweis und Pass ungültig (§ 28 PAuswG) – beantragt unverzüglich neue beim Bürgeramt, mit Eheurkunde und biometrischem Foto; Bearbeitung zwei bis sechs Wochen. Auch die Dokumente von Kindern, deren Name sich ändert. Der Führerschein muss nicht geändert werden.

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    5. Innerhalb von ein bis zwei Wochen in eine Reinigung mit Erfahrung für Brautmode – und sagt, welche Flecken wo sind (Sekt, Gras, Make-up), sie sind nach dem Trocknen unsichtbar.

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    6. Vergleicht jede Rechnung mit Angebot und gemeldeter Gästezahl – Getränke nach Verbrauch und Überstunden sind die typischen Abweichungen. Dann zügig zahlen und die Belege zu den Verträgen legen.

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  15. 1–4 Wochen danach

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    1. Nur bei Namensänderung: Arbeitgeber (Lohnabrechnung), Krankenkasse (neue Gesundheitskarte), Banken und Karten, Versicherungen, Handy- und Stromanbieter. Die Rentenversicherung schickt den Sozialversicherungsausweis mit neuem Namen automatisch, eure Versicherungsnummer bleibt. Meist reicht eine Kopie der Eheurkunde.

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    2. Nur bei Namensänderung: Zulassungsbescheinigung Teil I und II müssen unverzüglich bei der Zulassungsstelle geändert werden – erst nachdem das Melderegister den neuen Namen führt. Mitbringen: Ausweis, beide Zulassungsbescheinigungen, HU-Nachweis, Eheurkunde.

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    3. Nach der Heirat werdet ihr automatisch in Steuerklasse IV/IV eingereiht – die Meldebehörde meldet die Ehe an die Finanzverwaltung (ELStAM), das dauert etwa zwei Wochen. Wollt ihr III/V oder IV mit Faktor, stellt ihr den Antrag beim Finanzamt (auch über ELSTER); er gilt ab dem Folgemonat. Die Steuerklasse ändert nur den monatlichen Abzug, nicht eure Jahressteuer.

      Fristen gibt es, sobald ihr ein Datum habt.
    4. Die fertigen Bilder kommen meist nach vier bis acht Wochen. Wählt gleich eine Auswahl für Dankeskarten, Album und Familie – wer das aufschiebt, macht es nie.

      Fristen gibt es, sobald ihr ein Datum habt.
    5. Haftpflicht und Hausrat braucht ihr nur einmal – eine Police kündigen spart Geld. Prüft Begünstigte bei Lebens- und Unfallversicherung, Konto-Vollmachten und ob eine Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse für euch infrage kommt.

      Fristen gibt es, sobald ihr ein Datum habt.
    6. Vier bis acht Wochen nach der Hochzeit, spätestens nach zwölf. Eine konkrete Zeile pro Person – ein Moment, ein Geschenk – und ein Foto. Vergesst nicht die, die nicht kommen konnten, aber geschenkt oder gratuliert haben.

      Mehr dazu im Ratgeber
      Fristen gibt es, sobald ihr ein Datum habt.
  16. 1–6 Monate danach

    Jetzt dran 0/7
    1. Zieht einer von euch um, meldet ihr euch innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde um (§ 17 BMG) – mit Wohnungsgeberbestätigung. Danach Adresse bei Bank, Versicherungen und Kfz-Zulassung nachziehen.

      Fristen gibt es, sobald ihr ein Datum habt.
    2. Nur bei Namensänderung: Arztpraxen, Vereine, Mitgliedschaften, Online-Konten, Kundenkarten, Zeitschriften, Haustier-Registrierung, Namensschild an Tür und Briefkasten. Eine Liste über drei Monate – jede Post mit altem Namen ist ein Eintrag.

      Fristen gibt es, sobald ihr ein Datum habt.
    3. Gemeinsames Konto oder Drei-Konten-Modell, Daueraufträge, Notgroschen. Steuertipp: Als Ehepaar könnt ihr einen gemeinsamen Freistellungsauftrag über 2.000 € stellen – bei der Bank beantragen, sonst zahlt ihr unnötig Abgeltungsteuer.

      Fristen gibt es, sobald ihr ein Datum habt.
    4. Bilder vom Fotografen und die besten Gästefotos zusammen – 60 bis 100 Bilder erzählen den Tag besser als 400. Macht es innerhalb der ersten drei Monate, danach wird es zum ewigen Vorhaben.

      Fristen gibt es, sobald ihr ein Datum habt.
    5. Gereinigt in säurefreiem Papier und atmungsaktiver Hülle lagern, nicht in Plastik. Oder verkaufen, spenden, umnähen lassen – entscheidet bewusst, statt es zehn Jahre im Schrank zu vergessen.

      Fristen gibt es, sobald ihr ein Datum habt.
    6. Als Ehepaar erbt ihr gesetzlich voneinander, aber neben Kindern oder Eltern nicht alles. Prüft, ob ein gemeinschaftliches Testament passt, und richtet Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung füreinander ein – ohne Vollmacht dürfen Ehepartner nur in engen Grenzen füreinander entscheiden.

      Fristen gibt es, sobald ihr ein Datum habt.
    7. Für das Hochzeitsjahr könnt ihr euch gemeinsam veranlagen lassen – egal, ob ihr im Januar oder Dezember geheiratet habt. Das Ehegattensplitting bringt am meisten bei unterschiedlichen Einkommen; rechnet beide Varianten durch, ihr dürft jedes Jahr neu wählen.

      Fristen gibt es, sobald ihr ein Datum habt.

Checkliste läuft – jetzt Einladung & RSVP dazu

Mit eurer Hochzeitswebsite sammelt ihr Zu- und Absagen samt Menüwünschen automatisch – und Anfahrt, Ablauf und Hotels stehen für alle Gäste an einer Stelle.

Zum Konfigurator

Eure Hochzeits-Checkliste zum Abhaken

Oben steht die komplette Liste mit 101 Aufgaben in 16 Zeiträumen, von „12–15 Monate vorher“ bis „1–6 Monate danach“. Tragt euer Hochzeitsdatum ein, und jede Aufgabe bekommt eine Frist – rückwärts vom großen Tag gerechnet. Der Countdown zählt die Tage, der Balken zeigt, wie weit ihr seid.

Vier freiwillige Fragen schneiden die Liste auf euch zu: Wer nur standesamtlich heiratet, sieht keinen Kirchentermin; wer zu zweit durchbrennt, keine Sitzordnung; wer eine Location mit eigener Küche hat, kein Catering. Jede Aufgabe trägt eine ehrliche Priorität – 19 sind „Muss“, der Rest ist wichtig, aber verschiebbar, oder schlicht Kür.

Eure Haken bleiben in diesem Browser gespeichert, ohne Konto und ohne Cookie-Banner. Mit einem kostenlosen Konto liegt die Liste auf jedem Gerät – auch auf dem Handy eurer Partnerin oder eures Partners. Und weil manches nicht ins Raster passt, legt ihr eigene Aufgaben an, verschiebt Fristen oder nehmt Aufgaben aus der Liste.

Checkliste Hochzeit: alle To-dos nach Monaten

Jede Hochzeitsplanung folgt derselben Logik: Erst kommt, was ausgebucht sein kann, dann, was davon abhängt, und zum Schluss die Details. So sieht der Ablauf aus, wenn ihr ein gutes Jahr Vorlauf habt.

12 Monate vorher und früher

Das Gerüst: Termin mit ein, zwei Alternativen, ein Budgetrahmen, eine grobe Gästeliste und die Entscheidung, ob es bei der standesamtlichen Trauung bleibt oder kirchlich oder frei dazukommt. Erst mit diesen vier Antworten lohnt sich die Suche nach einer Location – sie hängt an Datum, Größe und Budget zugleich.

Muss in dieser Phase: Hochzeitstermin festlegen · Budgetrahmen festlegen · Art der Trauung entscheiden: nur Standesamt, kirchlich oder frei? · Grobe Gästeliste erstellen.

8 bis 12 Monate vorher

Jetzt wird gebucht, was zuerst weg ist: Location, Fotograf, Musik, bei freier Trauung der Trauredner. Wer viele Gäste von weit her erwartet, verschickt Save-the-Dates und reserviert Hotelzimmer. Ein Brautkleid auf Bestellung braucht vier bis sechs Monate Lieferzeit plus Änderungen – auch das gehört in diese Phase.

Muss in dieser Phase: Location verbindlich buchen · Trauredner buchen · Kirchlichen Trautermin verbindlich festmachen · Brautkleid oder Hochzeitsoutfit bestellen.

5 bis 8 Monate vorher

Die Behördenphase. Besorgt die Unterlagen und meldet die Eheschließung beim Standesamt an – das geht frühestens sechs Monate vor dem Termin. Entscheidet euren Ehenamen, gestaltet die Einladungen und richtet, wenn ihr mögt, eine Hochzeitswebsite für Anfahrt, Ablauf und Rückmeldungen ein.

Muss in dieser Phase: Unterlagen für die Anmeldung beim Standesamt besorgen · Eheschließung beim Standesamt anmelden · Ehenamen entscheiden · Taufschein besorgen und Traugespräch vereinbaren.

2 bis 5 Monate vorher

Die Einladungen gehen raus, die Rückmeldungen kommen rein. Ringe brauchen sechs bis acht Wochen für Anfertigung und Gravur, das Probestyling liegt jetzt, und der Ablaufplan nimmt Form an. Legt auch einen Plan B für Regen fest – mit einem festen Zeitpunkt, an dem entschieden wird.

Muss in dieser Phase: Eheringe aussuchen und bestellen · Einladungen verschicken · Rückmeldungen sammeln und auswerten.

Die letzten zwei Monate

Jetzt zählen die Zahlen: fehlende Rückmeldungen nachfassen, Sitzplan erstellen und ein bis zwei Wochen vorher die endgültige Gästezahl an Location und Catering melden – danach zahlt ihr pro gemeldetem Gast. Letzte Anprobe, Dienstleister ein letztes Mal bestätigen, Trinkgelder in Umschläge.

Muss in dieser Phase: Endgültige Gästezahl an Location und Catering melden.

Die letzte Woche und der Tag davor

Eine Version des Ablaufplans an alle, eine Ansprechperson für den Tag, Ringe und Ausweise in eine beschriftete Tasche. Und ab jetzt keine neuen Projekte mehr: Was offen ist, wird übergeben oder gestrichen. Wie der Tag selbst im Detail läuft, zeigt unsere Ablaufplan-Vorlage.

Muss in dieser Phase: Ringe, Ausweise und Unterlagen übergeben.

Der Hochzeitstag

Seid eine Viertelstunde früher am Standesamt – dort werden vorher die Ausweise geprüft. Danach bekommt ihr die Eheurkunden; bestellt gleich mehrere, ihr braucht sie für Ausweis, Arbeitgeber, Krankenkasse und Bank. Und dann lasst den Plan los.

Muss in dieser Phase: Rechtzeitig zur Trauung – mit Ausweisen und Ringen.

Hochzeit in 12 Monaten planen · Ablaufplan für den Hochzeitstag

Wie lange vorher sollte man eine Hochzeit planen?

Zwölf bis fünfzehn Monate sind entspannt, weil beliebte Locations und Fotografen für Samstage im Sommer so lange im Voraus vergeben sind. Nötig ist das nicht: Die einzige feste Frist setzt das Standesamt, und die Anmeldung zur Eheschließung geht ohnehin frühestens sechs Monate vorher. Die Reihenfolge ist wichtiger als der Vorlauf – erst Datum, Budget, Gästezahl und Trauungsart, dann die Location, dann alles, was von ihr abhängt.

Hochzeit kurzfristig planen: die Checkliste für 6 oder 3 Monate

Die meisten Listen sind für 15 Monate gebaut. Wer in vier Monaten heiratet, sieht dort sechzig überfällige Aufgaben. Diese Liste macht es anders: Tragt ihr ein Datum mit kurzem Vorlauf ein, schiebt sie die frühen Aufgaben in die Zeit, die ihr habt – in derselben Reihenfolge, ohne dass etwas als überfällig dasteht. Die letzten Wochen bleiben, wie sie sind: „eine Woche vorher“ ist auch bei drei Monaten Vorlauf eine Woche vorher.

Was bei wenig Zeit zuerst knapp wird: das Bestellkleid (vier bis sechs Monate Lieferzeit – fragt nach Kleidern von der Stange), gefragte Dienstleister an Samstagen und Hotelkontingente. Nicht verhandelbar bleibt der Termin beim Standesamt. Ein Save-the-Date dagegen kann bei kurzem Vorlauf ganz entfallen.

Checkliste Standesamt: Unterlagen, Anmeldung, Termin

In Deutschland ist die standesamtliche Trauung immer Pflicht – eine kirchliche oder freie Zeremonie kommt dazu, hat aber keine rechtliche Wirkung. Angemeldet wird beim Standesamt eures Wohnorts, gemeinsam und persönlich; ist einer von euch verhindert, geht es mit schriftlicher Vollmacht. Frühestens sechs Monate vor dem Termin, und die Anmeldung gilt sechs Monate (§ 13 Abs. 4 PStG). Heiraten dürft ihr danach in jedem deutschen Standesamt.

Trauzeugen sind am Standesamt seit 1998 keine Pflicht mehr (§ 1312 BGB) – ihr dürft eine, zwei oder keine Person mitbringen. Den Ehenamen erklärt ihr am besten gleich bei der Eheschließung; später geht es nur noch öffentlich beglaubigt.

Unterlagen für die Anmeldung beim Standesamt

Was das Standesamt sehen will, hängt von eurer Lebenslage ab. Für ledige deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland reicht in der Regel das hier – die verbindliche Liste nennt euch euer Standesamt.

Typische Unterlagen; Fristen und Gebühren legt jedes Standesamt selbst fest.
Fall Unterlagen
Ledig, deutsch gültiger Personalausweis oder Reisepass · beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtenregister (vom Standesamt eures Geburtsorts, meist höchstens sechs Monate alt) · erweiterte Meldebescheinigung mit Familienstand (oft höchstens 14 Tage alt)
Geschieden oder verwitwet zusätzlich die Eheurkunde der früheren Ehe und das rechtskräftige Scheidungsurteil bzw. die Sterbeurkunde
Gemeinsame Kinder Geburtsurkunden der Kinder – sie werden mit der Eheschließung im Register verbunden
Ausländische Staatsangehörigkeit Ehefähigkeitszeugnis des Heimatstaats (§ 1309 BGB, sechs Monate gültig) und je nach Land weitere, oft übersetzte und beglaubigte Urkunden – rechnet mit Wochen, nicht Tagen

Zur Checkliste nur fürs Standesamt

Budget: was auf der Checkliste Geld kostet

Die großen Posten stehen früh auf der Liste – Location, Essen und Getränke, Fotograf und Musik. Im Bundesschnitt kostet eine Hochzeit 17.006 €, aber die Spanne ist riesig, und die Gästezahl ist der größte Hebel. Was eure Zahl bedeutet, rechnet der Hochzeitskosten-Rechner aus, nach Posten aufgeteilt.

Hochzeitskosten-Rechner

Checkliste nach der Hochzeit: Namensänderung, Steuerklasse & Co.

Nach dem Fest kommt die Verwaltung – und sie ist überschaubar, wenn ihr sie in drei Stufen angeht.

Ausweise zuerst. Wer den Namen ändert, hat mit dem alten Namen keinen gültigen Personalausweis und Reisepass mehr (§ 28 PAuswG) – beantragt neue beim Bürgeramt, mit Eheurkunde und biometrischem Foto. Achtung bei der Hochzeitsreise: Das Ticket muss auf den Namen im Pass laufen, den ihr dabeihabt. Der Führerschein muss nicht geändert werden.

Dann Arbeitgeber, Krankenkasse, Banken und Versicherungen, und die Fahrzeugpapiere bei der Zulassungsstelle. Steuerlich werdet ihr nach der Heirat automatisch in Steuerklasse IV/IV eingereiht; wer III/V oder das Faktorverfahren möchte, stellt einen Antrag beim Finanzamt. Für das Hochzeitsjahr könnt ihr euch gemeinsam veranlagen lassen – egal, in welchem Monat ihr geheiratet habt.

Und zum Schluss das Schöne: Fotos sichten, Dankeskarten verschicken (vier bis acht Wochen nach der Hochzeit) und ein Album gestalten, bevor es zum ewigen Vorhaben wird.

Checkliste als PDF: ausdrucken oder im Browser abhaken?

Beides. Über „Drucken“ wird aus eurer Liste ein Blatt zum Abhaken auf Papier – mit Kästchen, Fristen und den Tipps zu jeder Aufgabe. Wählt im Druckdialog „Als PDF speichern“, und ihr habt eure persönliche Checkliste als PDF, ohne E-Mail-Adresse und ohne Newsletter. Gedruckt wird, was ihr gerade seht: mit eurem Datum, euren Antworten und euren eigenen Aufgaben.

Im Browser kann die Liste, was Papier nicht kann: Fristen neu rechnen, wenn sich das Datum ändert, den Countdown zählen und jede offene Aufgabe als Termin in euren Kalender legen.

Hochzeitsplaner-App oder Checkliste im Browser?

Viele Planer-Apps verlangen vor der ersten Aufgabe ein Konto, manche speichern eure Haken erst nach der Registrierung. Diese Liste läuft im Browser, ohne Download und ohne Anmeldung – auf dem Handy genauso wie am Laptop. Das Konto ist ein Angebot für später, wenn ihr zu zweit auf mehreren Geräten abhaken wollt.

Und für die Fotos eurer Gäste gibt es eine eigene Lösung: Mit Weddygram laden alle ihre Bilder per QR-Code an eine Stelle hoch – ohne App. Mehr zu Weddygram

Aufgaben verteilen: was Trauzeugen übernehmen

Eine Checkliste müsst ihr nicht allein abarbeiten. Gute Kandidaten zum Abgeben: das Notfallkörbchen, die Ringe am Tag, das Einsammeln von Reden und Spielen, die Trinkgeld-Umschläge und die Rolle als Ansprechperson für Gäste und Dienstleister. Wer am Tag die Fragen beantwortet, sollte nicht zu den beiden gehören, die heiraten.

Häufige Fragen zur Hochzeits-Checkliste

Was gehört alles auf eine Hochzeitscheckliste?

Alles vom ersten Termin bis nach der Feier: Datum, Budget und Gästeliste, Location und Dienstleister, die Anmeldung beim Standesamt samt Unterlagen, Einladungen und Rückmeldungen, Outfit und Ringe, die letzte Woche, der Tag selbst – und danach Namensänderung, Steuerklasse und Dankeskarten. Diese Liste hat 101 Aufgaben in 16 Zeiträumen.

Gibt es eine kostenlose Checkliste für die Hochzeitsplanung?

Ja, diese hier: kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Werbung in der Liste. Eure Haken bleiben im Browser gespeichert; mit einem kostenlosen Konto habt ihr sie auf jedem Gerät.

Wie lange im Voraus sollte man eine Hochzeit planen?

Entspannt sind zwölf bis fünfzehn Monate, weil beliebte Locations und Dienstleister früh ausgebucht sind. Kürzer geht auch: Die Anmeldung beim Standesamt ist ohnehin frühestens sechs Monate vorher möglich, und die Liste verdichtet sich bei kurzem Vorlauf von selbst.

Was sollte man bei der Hochzeit zuerst planen?

Vier Entscheidungen vor allem anderen: Datum mit Alternativen, Budgetrahmen, ungefähre Gästezahl und die Art der Trauung. Danach erst die Location – sie hängt an allen vier.

Was braucht man alles, wenn man standesamtlich heiratet?

Für die Anmeldung meist Personalausweis oder Reisepass, einen beglaubigten Ausdruck aus dem Geburtenregister und eine erweiterte Meldebescheinigung; Geschiedene zusätzlich Eheurkunde und Scheidungsurteil. Angemeldet wird frühestens sechs Monate vor dem Termin beim Standesamt eures Wohnorts. Trauzeugen sind keine Pflicht.

Was muss man nach der Hochzeit alles erledigen?

Bei einer Namensänderung zuerst neue Ausweise beantragen, dann Arbeitgeber, Krankenkasse, Banken, Versicherungen und Fahrzeugpapiere. Die Steuerklasse wechselt automatisch auf IV/IV; III/V gibt es auf Antrag. Dazu Rechnungen bezahlen, Mietsachen zurückgeben und Dankeskarten verschicken.

Gibt es die Hochzeitscheckliste als PDF?

Ja. Über „Drucken“ und „Als PDF speichern“ wird aus eurer Liste ein PDF – mit eurem Datum, euren Fristen und euren eigenen Aufgaben, ohne E-Mail-Adresse.

Bleiben meine Haken erhalten?

Ja, in diesem Browser – ohne Konto. Wer die Liste auf mehreren Geräten oder zu zweit nutzen will, legt ein kostenloses Konto an; dabei wird der bisherige Stand übernommen. Für den Partner gibt es außerdem einen Teilen-Link.

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